Social Inclusion Games

Berlin / Enschede – Rund 1.000 Menschen aus rund 15 europäischen Ländern haben vom 29. Juli bis zum 04. August an den Social Inclusion Games in Enschede teilgenommen. Für Berlin hatten gemeinnützige Träger ein 50köpfiges Team aus Sportlern und Betreuern entsandt.

Bei der Abschlussfeier am Freitagabend machten die Berliner Hoffnung darauf, dass die nächsten Spiele im Jahr 2020 in der deutschen Hauptstadt stattfinden könnten.

Robert Veltmann, Geschäftsführer der GEBEWO Soziale Dienste, und Ingo Bullermann, Geschäftsführer der Neuen Chance, bekamen vom niederländischen Veranstalter die Fahne der Spiele übergeben. „Das war ein Top Event hier“, sagt Ingo Bullermann beeindruckt, „sehr aktiv unterstützt von Bürgermeister und Stadtverwaltung von Enschede.“

Robert Veltmann bestätigt, er habe positive Signale, dass die Berliner Politik sich genauso engagiert und kooperativ zeige. Nur so sei es möglich, eine Veranstaltung dieser Größenordnung erfolgreich zu realisieren. Man suche nun den Kontakt zu Michael Müller.

Die Social Inclusion Games verstehen sich als eine alternative Olympiade für Menschen, die ausgegrenzt und benachteiligt, wohnungslos, suchtkrank oder seelisch behindert sind. Eine Woche lang haben die Sportler in Enschede um Medaillen in rd. 25 Disziplinen gekämpft. Im Vordergrund stehen allerdings Ziele der Inklusion: Sport, Reisen und internationale Begegnung sollen auch für benachteiligte Menschen möglich und eine nachhaltige Anregung zur Verbesserung der eigenen Lebenssituation sein.

„Der Spirit of the game“, so Veltmann, „die Botschaften von Inklusion und Toleranz, Teamgeist und Fairplay – das alles passt einfach zu Berlin!“

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