Pädagogische Freizeitreise 2014

"In den wenigen Tagen einer solchen Reise passiert eine so positive Entwicklung wie sonst in vielen Wochen der normalen Betreuung."

So beschreibt Gabriele Hoch, Mitarbeiterin unseres Standortes Danckelmannstraße, ihre Erfahrung mit den pädagogisch begleiteten Jugendreisen. Auch dieses Jahr, wo es nicht ins Grüne, sondern mit sechs Jugendlichen und zwei Betreuerinnen für vier Tage nach Hamburg ging, haben sich diese positiven Effekte voll bestätigt.

 

Es ist erstaunlich, wie viele der von uns betreuten Jugendlichen noch niemals in einem Theater, in einem richtigen Restaurant oder am Meer waren.

In Hamburg wurden selbstverständlich sowohl angesagte Kulturevents als auch ein traditionelles Fischrestaurant besucht - und als "Tor zur Welt" bietet der Hamburger Hafen doch zumindest das Ambiente und den Geruch der weiten Weltmeere. Beeindruckend waren die Offenheit und Begeisterung, mit der die Jugendlichen die vielen Eindrücke und Erlebnisse aufnahmen, miteinander diskutierten und in Zusammenhang mit ihren eigenen Lebenssituationen brachten.

 

"Von der Reise und der Gruppe werden für den Einzelnen vor allem die zwischenmenschlichen Kompetenzen und die persönliche Selbstreflexion herausgefordert und gefördert."

Damit fasst Janet Wimmel, Mitarbeiterin unseres Standortes Müllerstraße, noch einmal die sozialen Wirkfaktoren zusammen: Einen Platz in der Gruppe finden, eine unpassende Rolle auch wieder verändern können, etwas Authentisches von sich zeigen und dies auch bei anderen akzeptieren... Die in Hamburg zwischen den Jugendlichen entstandenen Kontakte wurden übrigens auch nach der Reise überwiegend aufrecht erhalten.