Pädagogische Freizeitreise 2017

1000 und 15 Meter

Gespannt verfolgen die Teilnehmer der Pädagogischen Freizeitreise die Anweisungen der Trainerin. Gleich werden sie einen 15 Meter hohen Baum erklettern, mit dem Big Swing frei hinüberschweben zu einem anderen Baum und sich von dort wieder abseilen.

Im eintausend Meter hoch gelegenen Haidmühle im Bayerischen Wald gehörten die Kletterevents zweifellos zu den Highlights des achttägigen Aufenthaltes. Das Wetter ließ - nicht selbstverständlich dieses Jahr - an fast jedem Tag spannende Outdoor-Aktivitäten zu.

Acht junge Teilnehmer zwischen 16 und 17 Jahren und zwei Mitarbeitende der Neuen Chance nutzten dies für ausgedehnte Wanderungen und eine Übernachtung im Wald, für Schwimmen und Fußball, für lange Abende und intensive Gespräche am Lagerfeuer.

 

Drei-Gänge-Menüs aus vier Nationen

Besonders auffällig fanden unsere Mitarbeitenden in diesem Jahr, wie zugewandt und hilfsbereit die Teilnehmer miteinander umgegangen sind. In einer sehr familiären Atmosphäre gab es nur wenige Konflikte und waren kaum stärkere gruppenpädagogische Interventionen notwendig.

Die Teilnehmer kamen aus Syrien, Afghanistan, Tschetschenien und Pakistan. Im Feriencamp setzte die Gruppe überwiegend auf Selbst-versorgung. Gemeinsam planten und kochten die jungen Männer inter-nationale Gerichte - und gemeinsam erledigten sie auch die weniger beliebten Küchendienste nach dem Essen. Schon auf der Rückfahrt nach Berlin wurde eine WhatsApp-Gruppe eingerichtet, auf der seitdem alle Teilnehmenden miteinander kommunizieren.

Für die wichtige Co-Finanzierung der Reise danken wir wie in den Vorjahren herzlich der Erwin Fey Stiftung Berlin!